Willkommen im echten Leben, wo Körper, Verstand, Seele und Spirit selten einer Meinung sind. Und Gedanken auftauchen, die man sonst erst nach dem dritten Kaffee zulässt.
Maren, ich würde ja gerne kommen… aber was passiert dann eigentlich mit mir?“
Diese Frage höre ich oft. Und sie ist absolut berechtigt.
Denn wenn du noch nie in Hypnose warst, ist das alles erstmal: nebulös. Mysteriös. Ein bisschen unheimlich vielleicht.
Deshalb lass mich dir heute zeigen, wie eine Sitzung bei mir wirklich abläuft. Ohne Filter. Ohne Hokuspokus. Wobei ich schon manchmal gerne sage…. It`s Magic Doch tatsächlich ist es ganz unaufgeregt.
Vor der ersten Sitzung, wie kommen wir überhaupt zusammen?
Die meisten Menschen buchen über meine Website ein kostenloses telefonisches Beratungsgespräch. 15 Minuten. Unverbindlich. Ohne Druck.
In diesem Gespräch darfst du alles fragen, was dir auf der Seele brennt: „Ist Hypnose das Richtige für mich?“ „ Kannst du mir bei….helfen?“ „Was ist mit meiner Angststörung , geht das überhaupt?“ „Muss ich an Hypnose glauben?“
Manche schreiben mir auch erstmal eine E-Mail. Ich antworte, wir finden einen gemeinsamen Termin oder du buchst direkt die erste Sitzung, wenn du schon weißt: „Ja, das will ich.“
Alles ist okay. Es gibt kein richtig oder falsch. Nur das, was sich für dich stimmig anfühlt.
Was ich vorab wissen muss (Spoiler: Nicht viel)
Meine wichtigste Frage im Vorgespräch ist: „Wie kann ich dir helfen?“
Das war’s erstmal.
Klar, ich frage nach deinem Anliegen. Was du dir von der Hypnose erhoffst. Und ob es Dinge gibt, die ich wissen sollte, medizinisch, psychisch, körperlich.
Denn es gibt ein paar Kontraindikationen, bei denen ich keine Hypnose mache z.B: Akute Psychosen wie Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörungen, eine bestehende Thrombose, akute entzündliche Erkrankungen wie ein frisches Erysipel.
Das hat nichts mit Ablehnung zu tun. Sondern mit Verantwortung und meiner Sorgfaltspflicht.
Ansonsten? Brauchst du nichts vorzubereiten. Bequeme Kleidung. Ein bisschen Neugier. Vielleicht auch Aufregung, die ist völlig normal und sogar hilfreich.
Ach ja, ganz wichtig du bekommst von mir vorab eine Hypnose-Audio zur Vorbereitung. Damit du schon mal reinhören und reinfühlen kannst, wie sich Hypnose anfühlt. Und dein Unterbewusstsein weiß durch die Hypnose Audio, alles gut, hier passiert nichts, was ich nicht will und weiß dann bei der eigentlichen Hypnosesitzung dass es sicher ist, dass ist eine wichtige Vorbereitung für dich.
Die erste Sitzung – 2,5 Stunden, die sich anders anfühlen
Die erste Sitzung dauert etwa zweieinhalb Stunden. Klingt schon lang, oder? Ist es auch. Und das ist gut so.
Denn wir nehmen uns Zeit. Zum Glück bin ich mein eigener Chef und kann mir die Zeit für dich nehmen. Für ein ausführliches Vorgespräch. Für die Hypnose selbst. Und für ein Nachgespräch, in dem wir das Erlebte einordnen.
Meine Praxis ist ruhig, warm, gemütlich ein Ort zum Wohlfühlen. Nicht klinisch. Nicht steril. Du darfst es dir in meinem gemütlichen Hypnosesessel bequem machen und relaxen. Die Atmosphäre? Heimelig. So, dass du dich sicher fühlst. Denn genau das ist die Grundvoraussetzung für alles, was danach kommt.
Was vor der Hypnose passiert, wir reden
Bevor wir starten, setzen wir uns zusammen und sprechen.
Offene Fragen? Klären wir. Welches Thema steht heute im Vordergrund? Legen wir fest. Nervös? Darf sein. Darüber reden wir auch.
Erst wenn du bereit bist, leite ich die Hypnose ein.
Ich arbeite sehr gerne mit der Elman-Induktion, eine klassische, sanfte Methode, um dich in tiefe Trance zu führen. Danach nutze ich verschiedene Vertiefungen. Manchmal Bilder vom Strand, manchmal ein Wald, manchmal etwas ganz anderes.
Es gibt keinen festen Ablauf. Die Hypnose richtet sich nach dir.
Wir etablieren einen sicheren inneren Ort, deinen Ort, an den du auch später in der Selbsthypnose zurückkehren kannst und sollst.
Ich gebe den Rahmen vor. Halte den Raum. Aber die Bilder, die Empfindungen, die Wahrnehmungen, die entstehen in dir.
Woran ich merke, dass du „drin“ bist
Das sehe ich. Ganz klar. Ganz eindeutig.
Augenflackern unter den geschlossenen Lidern. Tiefer, ruhiger Atem. Entspannte Gesichtszüge, als würde eine Maske abfallen. Hypnotisches Schlucken. Gähnen. Manchmal ein deutlich hörbares Gluckern im Bauch, das mit tiefer Entspannung einhergeht.
Das sind keine esoterischen Zeichen. Das sind körperliche Reaktionen. Messbar. Real und sogar in Studien bewiesen.
Und sie zeigen mir: Du bist angekommen. Wir können arbeiten.
Während der Hypnose, du bist nicht weg, sondern voll da
Ein Missverständnis, das ich gerne aufkläre: Du musst deine Augen nicht schließen.
Oft ist es hilfreicher, um den Fokus nach innen zu richten. Aber wenn du sie zwischendurch öffnen willst? Kein Problem.
Kinder lassen ihre Augen übrigens fast immer offen. Sie denken gar nicht daran, sie zu schließen oder sitzen zu bleiben. Und trotzdem funktioniert Hypnose bei ihnen super.
Dazu komm ich in nem anderen Blog Artikel
Noch wichtiger: Wir sprechen während der Hypnose.
Du nimmst mich mit in das, was innerlich gerade passiert. Damit ich folgen kann. Damit wir gemeinsam am Thema arbeiten können.
Ohne deine Rückmeldung wäre gezieltes Arbeiten gar nicht möglich.
Und ja, du kannst jederzeit aufstehen und gehen. Wenn du auf die Toilette musst? Dann gehst du auf die Toilette. Alles andere wäre einfach unnötig unentspannt.
Wenn Emotionen kommen, yes, genau richtig
Während der Hypnose können und sollen Emotionen hochkommen. Tränen fließen. Wut sich zeigen. Trauer endlich Raum bekommen.
Das ist nicht nur okay. Das ist gewollt jede Emotion ist toll.
Jede Emotion, die sich zeigt, darf da sein. Sie darf gefühlt werden. Und dadurch kann sie auch gehen.
Genau darin liegt Verarbeitung.
Ich leite dich, führe mit Sprache, beobachte genau. Gleichzeitig gehe ich den Weg, den du mir zeigst.
Manchmal lenke ich etwas. Manchmal schiebe ich sanft in eine Richtung. Und ja, ich bin dabei durchaus hartnäckig.
Denn wir wollen an die Ursache kommen. Sie wirklich erreichen. Und sie lösen. Nicht drumherum tanzen. Nicht an der Oberfläche kratzen.
Sieh mich als dein Reisebegleiter
Allerdings: Wir bleiben immer im Dialog. Immer in Verbindung. Immer in deinem Tempo.
Wie lange dauert die eigentliche Hypnose?
Das ist sehr individuell.
Manchmal 45 Minuten. Manchmal eine Stunde. Manchmal länger. Es richtet sich immer nach dem Thema und dem, was sich zeigt.
Es gibt keinen Timer. Keine feste Struktur. Nur das, was gerade gebraucht wird.
Das Zurückkommen, sanft und klar
Am Ende zähle ich dich behutsam aus der Hypnose heraus. Von eins bis drei. Bei drei öffnest du die Augen, wach, klar, erholt.
Und dann? Sprechen wir, wenn du magst. Tatsächlich kommt es auch vor, dass man danach nicht noch weiter reden möchte, das ist okay.
Im Nachgespräch können wir das einordnen, was passiert ist. Verarbeiten Eindrücke. Klären offene Fragen.
Wie du dich danach fühlst
Manche Menschen sind danach tiefenentspannt. Andere fühlen sich wie nach einer langen Reise: „Wow, damit habe ich nicht gerechnet.“
Manchmal kann eine leichte Müdigkeit kommen, das Hypnotische Koma, klingt schlimm ist jedoch wirklich nur eine Müdigkeit. Selten auch Kopfschmerzen. In der Regel fühlen sich die meisten aber sehr gut und spüren deutlich, dass innerlich etwas in Bewegung gekommen ist.
Autofahren? Kein Problem. Arbeiten am selben Tag? Würde ich nicht empfehlen.
Denn emotional passiert oft viel. Und du brauchst Zeit, das zu sortieren.
Ideal ist: Gönn dir nach der Sitzung Ruhe. Trink viel Wasser. Journal, wenn du magst , schreib auf, was du erlebt hast. Und tausche dich nur mit Menschen aus, die diesen Prozess respektieren und unterstützen.
Wann zeigt sich die Veränderung?
Das ist unterschiedlich.
Manchmal sofort. Manchmal erst nach Tagen oder Wochen. Manchmal nimmst du es selbst zunächst kaum wahr und erst dein Umfeld sagt: „Hey, da hat sich was verändert!“
In der Regel empfehle ich drei bis vier Sitzungen.
Dazwischen gibt es manchmal kleine „Hausaufgaben“: Selbsthypnose. Übungen aus der Teilearbeit. Manchmal äußern innere Anteile ganz klare Bedürfnisse , nach Selbstfürsorge, nach Freude, nach einem Kinobesuch oder bewusster Zeit für sich.
Das gehört ganz bewusst mit zum Prozess dazu.
Was meine Arbeit anders macht
Ich arbeite ursachenorientiert. Nicht: „Wie kriegen wir das Symptom weg?“ Sondern: „Warum ist es überhaupt da?“
Ich höre extrem genau hin. Nicht nur auf das, was gesagt wird. Sondern auch auf das, was zwischen den Worten mitschwingt.
Dadurch kann ich dich präzise führen und oft das eigentliche Problem aufspüren, das bisher übersehen wurde.
Meine Arbeit ist intensiv. Manchmal auch unbequem. Aber genau deshalb wirksam.
Ein weiterer Bestandteil meiner Arbeit ist spirituelle Hypnose. Es kann vorkommen, dass sich während einer Sitzung ein früheres Leben zeigt. Auch das wird dann aufgearbeitet ohne Drama, ohne Bewertung. Einfach als Teil des Prozesses.
Und dann ist da noch das Simpson Protocol Hypnose ohne Worte. Dazu kommt meine ganz eigene Mischung: Hypnose, moderner Schamanismus, Simpson-Protokoll.
Kein starres Schema. Sondern eine sehr runde, tiefgehende Kombination.
Mein „Maren-Style“, sozusagen.
Die Fragen, die immer kommen
„Was ist, wenn ich nicht aufwache?“ Du schläfst nicht. Du kannst nicht „stecken bleiben“. Du bist jederzeit in der Lage aufzustehen.
„Was ist, wenn ich nichts spüre?“ Auch das ist okay. Meist ein kleiner Schutzmechanismus. Genau damit arbeiten wir dann und forschen nach dem Warum.
„Was ist, wenn ich mich an nichts erinnere?“ Ist bisher noch nie passiert. Und selbst wenn auch das wäre ein Hinweis, dem wir achtsam nachgehen.
„Kann ich in der Hypnose lügen oder etwas verschweigen?“ Ja, natürlich. Du bist nicht willenlos. Es macht nur wenig Sinn , denn du bist ja da, weil du etwas verändern möchtest.
„Muss ich an Hypnose glauben?“ Nein. Du musst es nicht glauben. Du musst es nur wollen.
Was die meisten nach der ersten Sitzung sagen
„So habe ich mir das gar nicht vorgestellt.“
„Das war viel einfacher, als ich dachte.“
„Ich habe gemerkt, dass ich jederzeit entscheiden kann, was passiert.“
Und genau das ist der Punkt.
Hypnose ist kein Kontrollverlust. Sondern die Rückkehr zu dir selbst.
Mit all dem, was dazugehört. Mit all dem, was gesehen werden will. Und mit der Gewissheit: Du bist nicht allein.
Weiterlesen:
Im nächsten Blogartikel erfährst du mehr über das Simpson-Protokoll – und warum es so besonders ist.
Deine Maren

