Willkommen im echten Leben, wo Körper, Verstand, Seele und Spirit selten einer Meinung sind. Und Gedanken auftauchen, die man sonst erst nach dem dritten Kaffee zulässt.
Letztens sagte jemand zu mir:
„Maren, ich verstehe es einfach nicht. Ich mache alles richtig. Ich schlafe genug, ich esse gesund, ich bewege mich. Aber mein Körper… der macht einfach nicht mit.“
Sie sieht erschöpft aus. Müde bis in die Knochen. Und verzweifelt, weil niemand ihr sagen kann, warum.
Blutwerte? Unauffällig. Schilddrüse? Alles okay. MRT? Ohne Befund.
Und trotzdem: Schmerzen. Erschöpfung. Symptome, die real sind, die da sind und die körperlich irgendwie nicht zu erklären scheinen.
Willkommen in einem der häufigsten Phänomene, das ich in über 20 Jahren Arbeit mit Menschen erlebt habe.
Wenn der Körper übernimmt, weil die Seele nicht gehört wird
Es gibt ein Zitat, das das perfekt auf den Punkt bringt:
„Geh du voran“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für dich haben.“
Genau das passiert. Ständig. Überall.
Der Körper übernimmt, wenn die Seele keine Stimme bekommt.
Der Körper lügt nicht, er übersetzt, was die Seele nicht sagen kann
Dein Körper ist nicht dein Feind. Auch wenn es sich manchmal so anfühlt.
Er produziert keine Symptome, um dich zu ärgern. Er übernimmt die Kommunikation, wenn die Seele nicht gehört wird.
Er ist der Lautsprecher für das, was keine Worte hat. Die Übersetzung dessen, was unsichtbar bleibt. Der letzte Hilferuf, wenn alles andere nicht funktioniert hat.
Ein Beispiel aus meiner Praxis:
Eine Klientin kam zu mir mit Fibromyalgie. Wahnsinnige Schmerzen am ganzen Körper. Seit fünf, sechs Jahren. Sie hatte alles versucht. Schulmedizin war am Ende. Antidepressiva standen im Raum. Die Aussage: „Damit müssen Sie jetzt leben. Finden Sie sich damit ab.“
Wir haben drei Hypnosesitzungen gemacht. Nur Drei !
Dabei kam eine sehr tiefe Trauer zum Vorschein. Ausgelöst durch einen plötzlichen Todesfall in der Familie. Niemand hatte damit gerechnet. Sehr schmerzhaft. Sehr schlimm.
Sie hatte massive Schuldgefühle. Schamgefühle, weil sie wütend war auf die Person, die sie verlassen hatte. Sie sah keinen Sinn mehr im eigenen Leben, wollte nicht mehr, Gedanken, die bei schwerer Trauer auftauchen können.
Und die Raum brauchen. Die gehört werden wollen. Die nicht weggedrückt werden sollen.
Falls du gerade selbst solche Gedanken hast oder keinen Ausweg mehr siehst, bitte hol dir Unterstützung. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
Denn genau diese Gefühle, Wut auf jemanden, den man liebt, Schuld- und Schamgefühle, das Gefühl „Ich kann nicht mehr“ , die sind oft das Problem.
Nicht, weil sie da sind. Sondern weil wir von klein auf gelernt haben, dass sie nicht da sein dürfen und wir sie deswegen immer unterdrücken und unter Verschluss halten**.**
„Sei nicht wütend auf Oma, sie ist doch nicht mehr bei uns.“ „Du solltest dich schämen, so etwas denkt man nicht.“ „Du musst stark sein.“ „Stell dich nicht so an.“ „ Sowas darfst du noch nicht mal denken.“
Diese Sätze sitzen so tief in uns drin, dass wir irgendwann aufhören zu fühlen, was wir wirklich fühlen.
Und dann? Dann übernimmt der Körper. Er schreit für die Seele. Weil die Wut, die Schuld, die Trauer irgendwo hin müssen und wenn sie nicht raus dürfen, bleiben sie im Körper stecken.
Also was haben wir gemacht? Eine intensive Trauerarbeit. Diese Gefühle aufgearbeitet: Wut. Schuld. Scham. Die Sinnlosigkeit. Die Verzweiflung.
Und klargemacht, dass all diese Gefühle in einem geschützten Raum da sein dürfen, es wichtig ist hinzu hören, was diese Gefühle mitteilen wollen. Denn dann kann es verarbeitet werden und belaastet nicht mehr.
Nachdem das aufgearbeitet war und sie das wirklich aussprechen und verarbeiten durfte?
Alle Schmerzen weg. Alle. Und sie kamen auch deswegen nicht wieder.
Punkt und ja so leicht darf es manchmal einfach sein.
Warum der Kopf allein oft nicht reicht
„Ja, aber Maren, ich weiß doch, was mein Problem ist! Ich weiß, dass ich zu viel Stress habe. Ich weiß, dass ich zu wenig für mich tue. Ich weiß das alles!“
Klar weißt du das. Dein Verstand weiß das.
Aber dein Unterbewusstsein? Das hat eine ganz andere Meinung. Und die geht ungefähr so:
„Wenn du für dich sorgst, bist du egoistisch.“ „Wenn du Grenzen setzt, wirst du verlassen.“ „Wenn du langsamer machst, bist du schwach.“ „Wenn du aufhörst zu funktionieren, bist du wertlos.“
Diese Sätze kommen nicht aus dem Nichts. Die haben wir von klein auf gelernt. Von Eltern, die es selbst nicht anders wussten. Von einer Gesellschaft, die Leistung über Sein stellt. Von Generationen, die ihre eigenen Wunden weitergegeben haben. Negative, einschränkende Glaubenssätze, die es echt fies in sich haben.
Und sie sitzen tief. So tief, dass dein Verstand dein Bewusstsein gegen Windmühlen kämpft.
Solange diese unbewussten Glaubenssätze und Überzeugungen da sind, kannst du wollen, was du willst, dein Körper spielt nicht mit.
Er produziert weiter Symptome. Als Warnsignal. Als Schutzmechanismus. Als verzweifelter Versuch, dich zu stoppen, bevor du komplett zusammenbrichst.
Noch ein Beispiel: Chronische Erschöpfung ohne körperliche Ursache
Eine andere Klientin: Immer müde. Immer kaputt. Blutwerte? Okay. Schilddrüsenwerte? Okay. Alles schulmedizinisch abgeklärt und Wunder Wunder…… unauffällig.
Sie war extrem gestresst, hat sich für alle aufgeopfert, alle immer an erste Stelle gestellt und sich selbst irgendwie vergessen und ganz hinten.
Wir haben mit Regressionshypnose, ursachenorientierter Hypnose gearbeitet, Teiletherapie, Ego States und ,ich liebe sie einfach, Chakra Hypnose gemacht. Und damit das Selbstwertgefühl gestärkt.
Sie durfte sich endlich selbst in den Vordergrund stellen. Denn es ist wie im Flugzeug: Du setzt dir zuerst selbst die Maske auf und hilfst dann erst dem neben dir.
Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben.
Wenn es dir gut geht, wenn du dich um dich kümmerst und dir Raum gibst, dann kannst du auch für andere da sein.
Die Erschöpfung war danach wie weggeblasen.
Was ich als Physiotherapeutin gelernt habe (und warum ich heute schmunzle)
Früher schon war ich die Frau mit den magischen Händen ( das sagt man heute auch noch zu mir, schönste Kompliment ever)
Chronische Schmerzpatienten? Klar, komm vorbei. Ständig Rückenschmerzen? Ich mobilisiere dir die Wirbelsäule. Nackenverspannungen? Massage, Wärme, und das was gut tut.
Migräne, Fibromyalgie, Herzprobleme ohne Befund? Behandle ich die Brustwirbelsäule, lockere die Muskulatur, zeige dir Entspannungstechniken und sanftes Workout für zu Hause.
Und weißt du was? Es hat funktioniert. Für eine Woche. Vielleicht zwei oft auch deutlich länger.
Doch dann kam die nächste Behandlung. Und die nächste. Und irgendwann dachte ich: „Moment mal. Wir drehen uns im Kreis.“
Weil ich den Lautsprecher repariert habe und damals noch nicht verstehen konnte, was durchgegeben wird.
Ich konnte es damals nicht besser wissen, wir haben noch nicht die gleiche Sprache gesprochen. Hätte mir das jemand gesagt, hätte ich vermutlich skeptisch geguckt und weiter Physio gemacht. Aber manchmal braucht’s die Umwege, um anzukommen und definitiv sollte man die Sprache sprechen…mit allen Dialekten
Heute, als Heilpraktikerin und Hypnosetherapeutin, weiß ich: Hinter diesen Symptomen steckt oft keine rein körperliche Ursache.
Sondern: Nicht verarbeitete Trauer, die sich im Nacken festbeißt. Unterdrückte Wut, die als Migräne an die Tür hämmert. Überforderung, die dem Rücken sagt: „Ich kann nicht mehr tragen.“ Schuldgefühle, die buchstäblich auf den Magen schlagen.
Und noch sooooo viel mehr
Der Körper übernimmt, was die Seele nicht ausdrücken darf.
Hätte mir das damals jemand erzählt? Ich hätte vermutlich gedacht: „Ja ja , das ist mir viel zu esoterisch. Der Muskel ist halt verkürzt., Bandscheibenvorfall und die Bewegung fehlt“ ….. zum Glück weiß ich es jetzt besser
Heute lache ich darüber. Weil ich’s selbst erlebt habe. Und weil ich mittlerweile weiß: Der Muskel ist verkürzt, da sind chronische Schmerzen usw.
Die Frage ist allerdings jetzt: Warum ist das so?
Und genau da setzt Hypnose an.
Wie Hypnose die Brücke baut zwischen Kopf und Körper
In der Hypnosetherapie arbeiten ich immer ursachenorientiert. Nicht: „Wie kriegen wir den Schmerz weg?“ Sondern: „Warum ist der Schmerz überhaupt da?“
Wir gehen nicht gegen den Körper vor. Wir hören ihm zu.
Denn dein Unterbewusstsein weiß genau, was los ist. Es weiß, wo die Blockade sitzt. Es weiß, welches Gefühl nie Raum bekommen hat. Es weiß, was gesehen werden will.
Und in Hypnose, besonders mit dem Simpson Protokoll und spiritueller Hypnose, bekommt genau diese innere Weisheit endlich eine Stimme. Das ist die Verbindung zu modernen Schamanismus
Der kritische Verstand tritt einen Schritt zurück. Die Tür geht auf. Und plötzlich wird sichtbar, was jahrelang im Hintergrund gewirkt hat.
Nicht als Idee. Nicht als Theorie. Sondern als tiefe, körperliche Erfahrung.
Was passiert, wenn Kopf und Körper wieder zusammenfinden
Wenn die unbewussten Themen aufgearbeitet sind, passiert oft etwas Faszinierendes:
Der Körper entspannt sich. Die Symptome lösen sich auf. Und zwar nicht, weil wir sie „weggemacht“ haben.
Sondern weil sie nicht mehr gebraucht werden.
Der Körper muss nicht mehr schreien, weil endlich jemand zugehört hat.
Er muss nicht mehr Schmerzen produzieren, weil die Trauer endlich Raum bekommen hat.
Er muss nicht mehr erschöpft sein, weil du endlich gelernt hast, für dich selbst zu sorgen.
Das ist keine Magie. Das ist dein System, das sich selbst reguliert.
Und genau dafür ist Hypnose da.
Für wen ist das relevant?
Wenn du das hier erkennst:
• Chronische Schmerzen ohne klaren körperlichen Befund • Erschöpfung, obwohl alle Werte okay sind • Verspannungen, die immer wiederkommen • Migräne, Kopfschmerzen, Herzprobleme ohne organische Ursache • Bluthochdruck, obwohl du „eigentlich“ entspannt lebst • Das Gefühl: „Mein Körper macht, was er will und ich komme nicht mehr ran“
Dann könnte Hypnose genau das sein, was du brauchst.
Nicht als Ersatz für medizinische Abklärung. Sondern als Brücke zu dem, was tiefer liegt.
Zum Schluss
Dein Körper ist nicht gegen dich. Er spricht für deine Seele, wenn diese keine andere Möglichkeit mehr sieht.
Auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt.
Und wenn du bereit bist, ihm zuzuhören – wirklich zuzuhören – dann kann Hypnose der Raum sein, in dem das endlich möglich wird.
In meiner Praxis in Volkertshausen arbeite ich mit Menschen, die genau das erleben: Dass ihr Körper nicht ihr Feind ist. Sondern der treuste Verbündete ihrer Seele.
Und dass Heilung manchmal nicht bedeutet, etwas loszuwerden. Sondern etwas endlich anzunehmen.
Dem Körper zu danken. Der Seele Raum zu geben. Und beiden endlich zuzuhören.
Weiterlesen:
Im nächsten Blogartikel erfährst du, wie eine Hypnose-Sitzung bei mir abläuft – und was dich erwartet, wenn du zum ersten Mal kommst.
Deine Maren

